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Michela Ivano

Die Bewerbung der Zukunft ist da!

By | Personalmarketing, Recruiting

Die Bewerbung der Zukunft ist da

… und sie erleichtert allen Beteiligten -BewerberInnen und PersonalerInnen- das Leben.

WorkHero hat das Potenzial die Bewerberwelt wie wir sie kennen auf den Kopf zu stellen – im positiven Sinn. Wir – eTo Personalmarketing – sind stolze Partner dieser innovativen Plattform und freuen uns auf eine Revolution auf dem Bewerbermarkt.

Normalerweise nutzen wir diesen Kanal nicht, um auf bestimmte Tools und Produkte aufmerksam zu machen, aber in diesem Fall ist unsere Begeisterung so groß, dass es einfach nicht anders geht. Sie alle da draußen müssen davon erfahren, um davon zu profitieren!

Die Rede ist von WorkHero, einer neuen und wirklich innovativen Plattform, die das Potenzial hat, das Leben aller im Bewerbungsprozess beteiligten zu erleichtern und auf ein neues Level zu heben. Die Nutzung ist kostenfrei.

Was ist WorkHero?

Mit WorkHero ging am Montag ein neuer Service an den Start, der Menschen bei ihrer nächsten Bewerbung unterstützen soll. Dabei können Arbeitssuchende Referenzen von, unter anderen ehemaligen KollegInnen einholen, welche die Geschichte hinter dem Lebenslauf erzählen.

WorkHero bietet BewerberInnen die Möglichkeit sich zu registrieren und ein Profil anzulegen, welches sie mit ihren Berufserfahrungen versehen. Auch der Lebenslauf kann direkt hochgeladen werden. Für jede Berufserfahrung können BewerberInnen bei (ehemaligen) Vorgesetzten, KollegInnen und KundInnen eine Empfehlung bzw. Bewertung anfragen – mit nur einem Klick.

Die jeweiligen Bewertungen tauchen dann im Profil auf, der per Link der Bewerbung beigefügt werden kann. RecruiterInnen bekommen auf diesem Wege einen wesentlich aussagekräftigeren Eindruck der Person, die sich bewirbt und können viel einfacher ein Urteil über die Eignung der KandidatInnen fällen. Diese persönlichen Empfehlungen und Bewertungen sind authentisch und vermitteln ein reales Bild der BewerberInnen. Weder Zeugnisse noch floskelbehaftete Anschreiben(vorlagen) vermögen dies zu leisten.

„Ein Lebenslauf lässt oft viele Leistungen und Erfolge im Verborgenen. Mit WorkHero können Arbeitssuchende durch vertrauenswürdige Empfehlungen zeigen, was wirklich in ihnen steckt und ihre nächste Bewerbung auf die Überholspur bringen”. Arnim Wahls – CEO von Firstbird und Initiator von WorkHero

Wie funktioniert WorkHero?

Es ist denkbar simpel und selbsterklärend. Im ersten Schritt registriert man sich, um seinen Account zu erstellen.

 

 

 

 

 

 

 

Daraufhin erhält man eine Mail mit Bestätigungslink, den man anklickt, um im nächsten Schritt sein Profil zu erstellen:

Mit einem Klick auf „Berufserfahrung hinzufügen“, trägt man one by one seine Erfahrungen ein. Zurück auf dem Profil kann man dann eine (oder mehrere) Empfehlung(en) anfragen.

Diese taucht dann mit einer Sprechblase gekennzeichnet bei der jeweiligen Berufsstation auf. Das Profil mit den persönlichen Empfehlungen kann mittels Link geteilt werden (oben Profil teilen).

Die Vorteile für BewerberInnen – kurz und knapp

  • Einfache Bedienung
  • BewerberInnen entscheiden selbst, welche Bewertung sie teilen/veröffentlichen möchten
  • Mehrwert für die Bewerbung mittels persönlicher Referenzen, die über Standardfloskeln hinausgehen
  • Pluspunkte bei RecruiterInnen

Die Vorteile für PersonalerInnen & RecruiterInnen

Der große Vorteil liegt ganz klar darin, dass diese echten Referenzen den Bewerbungsprozess beschleunigen und vereinfachen. PersonalerInnen können sich direkt einen ersten Eindruck des Menschen hinter der Bewerbermaske machen – ohne Floskeln und Zeugnisstandard-Blabla. Sind persönliche Bewertungen von Vorgesetzten, KollegInnen und KundInnen hinterlegt, bekommen Sie ein umfassendes Bild der BewerberInnen vermittelt. So können Sie gleich beurteilen, wie sie sich als MitarbeiterInnen, im Team und im Kundenkontakt machen. In gewisser Weise können Sie sogar schon absehen, ob sie in Ihr bestehendes Team passen. Kurz: das Matching wird einfacher, die Bewerbung authentischer.

Auch im Sinne des internen Personalmarketings kann WorkHero seinen Teil beitragen. Bieten Sie als Arbeitgeber, auch bei einer Kündigung seitens der MitarbeiterInnen, an über WorkHero eine persönliche Empfehlung zu hinterlassen und ihm/ihr so bei der Jobsuche zu helfen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen – für die geleistete Arbeit und darüber hinaus. Bringen Sie auch Ihr Bedauern über das Verlassen der Firma zum Ausdruck. Betonen Sie bei der Gelegenheit, dass Ihre Türen diesem/r MitarbeiterIn immer offenstehen. Daran wird die jeweilige Person sich erinnern und bei einer erneuten Jobsuche (vielleicht gefällt der neue Job nicht) als Erstes wieder zu Ihnen kommen. Lesen Sie dazu auch die aktuelle HR Kolumne der ahgz jobsterne.

Sind Sie bereit für neue Wege?

Unserer Meinung nach ist WorkHero ganz klar die Bewerbung der Zukunft. Die Zeiten von Bewerbungsmappen (ob print oder digital) sind vorbei, allen voran das Anschreiben. Wie viel einfacher wäre es für alle, wenn allein das WorkHero Profil als Bewerbung dient?

Ich habe selbst Erfahrungen als Recruiterin und weiß, dass es mir wesentlich lieber wäre Lebenslauf und persönliche Bewertungen/Empfehlungen auf einen Blick, in nur einem Link, zu erhalten als all die pdf-Anhänge mit den immer gleichen Anschreiben, den immer gleichen Zeugnissen und den immer gleichen Floskeln.

Wie sieht’s bei Ihnen aus, sind Sie bereit für neue Wege im Bewerbungsprozess?

Wir sind stolz Partner dieser Innovation zu sein und freuen uns auf den Tag, an dem WorkHero die gewöhnliche Bewerbung ersetzt.

Die Krise als Chance: Bund zahlt Personalmarketing-Maßnahmen zu 100 Prozent

By | Employer Branding, Personalmarketing, Presseinfo, Recruiting

Die Krise als Chance: Bund zahlt Personalmarketing-Maßnahmen zu 100 Prozent

PRESSEINFO

Die Wirtschaft in Zeiten von Corona: Vor allem Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) rutschen dabei in eine Krise. Dass diese Krise auch eine große Chance sein kann, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erkannt. Es stellt bis zu 4.000 € zur Verfügung, um KMU mit konkreten Beratungen zu stärken – nicht als Darlehen, sondern als 100prozentige Förderung. Die eto Personalmarketing GmbH als zertifizierter BAFA-Partner führt in den Unternehmen damit Maßnahmen für ein leistungsfähiges Mitarbeiter-Management durch.

„Die Karten auf dem Mitarbeiter-Markt werden gerade neu gemischt, und das mit einer hohen Dynamik“, sagt Jan Steffen, Geschäftsführer der eto Personalmarketing GmbH. Sein Unternehmen ist von der BAFA für die Durchführung der Fördermaßnahme zertifiziert worden – das Bundesamt veranstaltet Fördervorhaben nicht selbst, sondern sucht sich dafür zielgerichtet regionale Partner.

„Einer aktuellen Studie des Arbeitgeberbewertungsportal kununu zufolge achten rund zwei Drittel der Beschäftigten gerade darauf, wie ihre Arbeitgeber mit der Krise und mit ihnen in dieser Ausnahmesituation umgehen. Die Jobsuchenden der nächsten Monate und Jahre schauen sich das auch genau an.“

Für die Gegenwart wie für die Zukunft sei jetzt der richtige Moment, um sein Personalmarketing auf sichere, kräftige Füße zu stellen – „und bezahlt wird es zu 100 Prozent vom Bundesamt.“

Idealer Zeitpunkt für den Aufbau einer Personalmarketing-Strategie

Ein strukturiertes Personalmarketing aufzubauen heißt Zeit und Geld zu investieren. „Es gibt also kaum einen besseren Zeitpunkt als jetzt, um sich diesem Thema zu widmen“, ist Jan Steffen überzeugt. „Die Kosten übernimmt der Staat, und etliche KMU haben jetzt durch eine zwangsweise eingeschränkte Geschäftstätigkeit auch etwas mehr Zeit. Viele machen sich Gedanken, wie sie sich und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zukunft aufstellen sollen – aber auch, wie man sich generell am Markt als Arbeitgeber positionieren und präsentieren möchte.“ Denn eins ist sicher, so Steffen: „Die Krise wird irgendwann vorüber sein und die Wirtschaft wieder in den Normalbetrieb übergehen. Wer dann nicht beim Personalmarketing gut aufgestellt ist, wundert sich womöglich, wenn die besten Leute plötzlich weg sind oder kluge Köpfe nicht kommen.“

Schon jetzt sind aufgrund von Betriebsschließungen, Kurzarbeit und Kündigungen wieder qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. „Wer als Arbeitgeber eine starke Marke aufgebaut hat, ist beim Buhlen um Fachkräfte im Vorteil“, so Jan Steffen.

„Fachkräfte wollen überzeugt werden und schauen sich genau an, wem sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen.“

Ebenso wichtig sei die Zufriedenheit der aktuellen Beschäftigten: „Attraktive Jobangebote von gut aufgestellten Wettbewerbern werden immer gesehen.“ Wie bindet man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so dass sie sich mit dem Unternehmen identifizieren und sogar zu Markenbotschaftern werden? Finden Bewerberinnen und Bewerber leicht zum potenziellen Arbeitgeber, oder gibt es Hürden – etwa keine mobiloptimierte Seite oder umständliche Bewerbungsprozesse?

eTo ist bei der Antragstellung behilflich

Antworten darauf geben die BAFA-finanzierten Personalmarketing-Maßnahmen der eto GmbH. „Als zertifizierter Partner sind wir bei der Antragstellung behilflich“, so Jan Steffen. Das Unternehmen, das Beratung benötigt, muss den entsprechenden Antrag online auf dem BAFA-Portal stellen und erklären, warum es die Hilfe benötigt. Wird der Antrag genehmigt, kann ein BAFA-akkreditiertes Beratungsunternehmen – wie hier die eto Personalmarketing GmbH – beauftragt werden. In der Regel umfasst das Beratungspaket nicht mehr als drei Tage. „Wir ermitteln zunächst die aktuelle Situation im Unternehmen. Zusammen mit einer Analyse schlagen wir ein konkretes Maßnahmenpaket vor und geben schließlich zum Abschluss weitere Empfehlungen für ein stimmiges Personalmarketing“, so Steffen. Als Projektagentur könne man das Personalmarketing-Vorhaben selbstverständlich auch über die staatlich geförderte Maßnahme hinaus mit dem Auftraggeber umsetzen.

Nach Abschluss der Maßnahme verfasst die eto Personalmarketing GmbH einen zusammenfassenden Bericht und schickt diesen zusammen mit der Rechnung an den Auftraggeber. Dieser wiederum lädt den Bericht und die Rechnung im BAFA-Portal hoch, wo die Förderung abschließend bearbeitet wird. Jan Steffen: „Das Bundesamt zahlt die Rechnung direkt an uns als beauftragtes Beratungsunternehmen. Das Unternehmen muss weder in Vor- noch in Eigenleistung gehen – es muss lediglich die Mehrwertsteuer tragen.“

Weitere Informationen finden Sie hier oder telefonisch unter der 0421 98 99 03 7-0.

Personalmarketing trifft E-Commerce

By | Employer Branding, Personalmarketing

Ein traditionelles Familienunternehmen stellt sich in der Krise neu auf 

Slim-fit-Masken statt Slim-fit-Hemden & Personalmarketing trifft E-Commerce

In Zeiten von Covid-19 kämpfen viele Unternehmen um ihre Existenz und müssen dafür auch mal um die Ecke denken. Ein Beispiel dafür ist die Modefirma „Rompe Design“ mit Sitz im 700-Seelen-Dorf Müddersheim bei Düren. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Johannes Viethen über das Auf und Ab in der Krise und, wie er gelernt hat, sie für sich und seine Mitarbeiter zu nutzen.

Herr Viethen, mit Rompe Design führen Sie ein Modeunternehmen, das sich im Besonderen auf die Fertigung von Berufsbekleidung für Hotellerie und Gastronomie spezialisiert hat. Wie hat sich die aktuelle Lage auf Ihren Betrieb ausgewirkt?

Mit einem Umsatzeinbruch von 97%. So stellte sich die Lage von einem Tag auf den anderen für uns dar. Wir produzieren in erster Linie für die Hotellerie, eine der besonders betroffenen Branchen und das macht sich im Umkehrschluss natürlich auch bei uns bemerkbar. Viele unserer Stammkunden mussten ihre Betriebe schließen, Zahlungen wurden ausgesetzt und Aufträge auf unbestimmte Zeit verschoben. Unsere Fest- und Finanzierungskosten müssen wir dennoch nach wie vor bedienen und somit klafft da ein riesiges Loch.

Wie sind Sie mit dem plötzlichen Geschäftseinbruch umgegangen? Persönlich, wirtschaftlich, aber auch in Bezug auf Ihre Mitarbeiter.

Das Geschäft ist eingebrochen, damit auch die Auftragseingänge. Rechnungen, die wir unseren Kunden nach Lieferung gestellt hatten, wurden nicht bezahlt. Das hat mich natürlich aus der Bahn geworfen. Ich war erstmal überrascht, schockiert und dann bin ich in ein tiefes Loch gefallen und wusste mir nicht mehr zu helfen. Wenn es sonst mal nicht so gut lief, habe ich einfach mehr gearbeitet. Doch jetzt musste ich schlichtweg erkennen, dass mir noch so viel Fleiß nichts bringt, denn es liegt nicht in meiner Hand. Ich kann die Situation nicht beeinflussen und sie nicht selbst ändern. Ein unschönes Gefühl von Hilflosigkeit breitete sich in mir aus.

Irgendwann habe ich mich dann gefangen, der Realität ins Auge geschaut und erkannt, dass ich jetzt alles tun muss, um jegliche Kosten auf ein Minimum herunterzufahren. So kamen auch wir nicht umhin alle Mitarbeiter auf Kurzarbeit „0%“ zu setzen. Übrig waren nur noch mein Sohn und ich. Ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl als wir uns am Freitag von den Mitarbeitern verabschiedet haben. Es war tieftraurig und hat sich so endgültig angefühlt, als würden wir uns womöglich nie wiedersehen. Diese Situation hat mich wieder zurückgeworfen in die Depression.

Dann wurde die Soforthilfe in NRW angekündigt, die ich umgehend beantragte und binnen weniger Tage, hatte ich die 25.000 EUR Soforthilfe auf dem Konto. Da hat die Politik vorbildlich gehandelt.


Heute haben Sie die Produktion umgestellt und nähen jetzt statt Slim-fit Hemden, Slim-fit Mundmasken. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Ich selbst gar nicht. Um ehrlich zu sein war ich anfangs auch nicht so angetan davon. Meine Frau, die Gründerin von Rompe Design, hatte die Idee und auch einige unserer Mitarbeiter riefen an, um die Produktionsumstellung vorzuschlagen. Das war unsere Rettung. Wir haben mit 500 Masken pro Woche angefangen, heute produzieren wir 25.000 Masken in der Woche. Wir konnten und mussten sogar unsere Produktion in Polen und Bulgarien wieder aufnehmen, wo die Menschen auch sehr erleichtert sind, dass sie wieder arbeiten können.

„Made in Germany gibt es nicht für 1 EUR.“

Rompe Design

Was war notwendig, um die Neustrukturierung intern umzusetzen?

In unserem Sitz in Deutschland beschäftigen wir ausschließlich so genannte Musternäherinnen, die daran gewöhnt sind, immer schöne Sachen, sehr langsam und sehr hochwertig zu entwerfen und zu nähen – und immer nur ein Teil und immer etwas Neues.

Jetzt mussten sie sich an ein neues Tempo gewöhnen, und zwar an das Produktionstempo. Da werden an einem Tag pro Näherin etwa 500 Masken produziert. Das ist schon ein Unterschied und der machte sich bei einigen sogar in Form von Muskelkater bemerkbar. Für Außenstehende mag das befremdlich klingen, aber es ist nicht verwunderlich, wenn man von 1-2 Teilen am Tag zu mehreren Hundert aufdreht. In dieser Lage haben das aber alle gerne in Kauf genommen. Nur so konnten wir unsere Designerin, Schnitttechnikerin und die Näherinnen wieder aus der Kurzarbeit holen, worüber wir sehr glücklich sind. Natürlich sind insbesondere so eine Designerin und eine Schnitttechnikerin überqualifiziert für diesen Job, aber ich bin froh, dass sie da sind und uns unterstützen.

Vereinzelt wird Kritik an unseren Preisen geäußert, aber die ergeben sich eben aus dem qualifizierten Personal, das fair entlohnt wird für die hochwertige Arbeit, die es leistet und den allgemeinen deutschen Produktionskosten. Made in Germany gibt es eben nicht für 1 EUR.


Die Mundmasken, die Sie fertigen, sind nicht für den Gebrauch von Klinikpersonal geeignet. Für wen sind sie ideal?

Sie eignen sich für den Alltagsgebrauch. Durch das Tragen einer Mund-Nasen-Maske schützt man in erster Linie seine Mitmenschen und wenn alle eine tragen, wie es das Robert-Koch-Institut empfiehlt, sind auch alle voreinander geschützt. Ich selbst trage die blau melierte aus unserer Kollektion und habe festgestellt, dass sie mich außerdem davon abhält mir ständig ins Gesicht zu fassen, was wir unbewusst alle Hunderte Male am Tag machen. Und auch das stellt ein Risiko dar, da die Viren über unsere Schleimhäute in unseren Organismus geraten können.

Sie produzieren nun also für den Alltagsgebrauch. Damit ändert sich Ihre Kundschaft grundlegend. Welche Vertriebswege nutzen Sie jetzt?

Wir haben uns für eine Mischung aus traditionellem Vertrieb und Digitalisierung entschieden und machen damit sehr gute Erfahrungen.

Gestartet haben wir klassisch mit unserem Netzwerk, wodurch wir die Gemeinde Vettweiß gewinnen konnten, die gleich mehrere Mundmasken für die örtliche Feuerwehr bestellt hat. Im nächsten Schritt haben wir die Kaltakquise aktiviert, erörtert für wen unser Produkt in Frage kommt und einfach angerufen, um die Masken anzubieten. Auf diesem Wege wurden unter anderem die Sparkasse Düren und Strabag zu unseren Kunden.

Außerdem haben wir einen Online Shop einrichten lassen, den wir über unsere Social-Media-Kanäle wie Facebook und XING bewerben. Das hat sich als besonders effizient herausgestellt, um die Endverbraucher zu erreichen.

„Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.“

Rompe-Viethen-Personalmarketing

Für die Digitalisierung Ihres Vertriebs haben Sie sich externe Hilfe von einer Personalmarketing Agentur geholt. Warum und wie kommt man auf so eine Idee?

(lacht) Ich schlage gerne mehrere Fliegen mit einer Klappe und da war ich nun in dieser Situation mit all diesen Herausforderungen konfrontiert.

a – wie baue ich einen Shop und wie erreiche ich damit meine Zielgruppe?
b – wie gehe in dieser Krise am besten mit meinen Mitarbeitern um?
c – wie kann ich dafür sorgen, dass meine Mitarbeiter danach wieder bei mir arbeiten?

Ich kann beim besten Willen nicht riskieren auch nur einen meiner hochqualifizierten Mitarbeiter zu verlieren. Gleichzeitig kann ich es mir nicht leisten sie alle durchgängig zu bezahlen. Daher schien mir eine digital gut aufgestellte Personalmarketing Agentur die naheliegendste Lösung. Wir haben uns mit der eTo für eine uns bekannte Agentur entschieden, weil wir wussten, dass sie nicht nur Experten in ihrem Fach sind, sondern, dass sie auch digital fit sind. Das wollten wir uns alles zu Nutze machen und haben es auch getan – mit Erfolg. Ungewöhnliche Situationen erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen.

Werden Sie das neue digitale Geschäftsmodell mit Online Shop, das quasi aus der Not heraus entstanden ist, in der Zukunft beibehalten?

Auf jeden Fall! Der Shop hat uns wesentlich mehr gebracht als wir uns erhofft hatten. Jetzt machen wir uns schon Gedanken, was wir alles vertreiben können in Zukunft – für Endverbraucher und Geschäftskunden.

Herr Viethen hat es geschafft wieder aufzustehen, wurde mit dem Team kreativ und implementiert jetzt nach und nach die eTo Handlungsempfehlungen zur Bindung seiner MitarbeiterInnen. Machen Sie es wie Herr Viethen und handeln Sie vorausschauend, indem Sie rechtzeitig etwas für Mitarbeiterzufriedenheit und eine attraktive Arbeitgebermarke tun.

Wir unterstützen gerne auch Sie – und zwar kostenfrei!

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Beratungen in der Krise zu 100% – ohne Vor- oder Eigenleistung Ihrerseits (Sie „tragen“ lediglich die MwSt). Wir sind BAFA akkreditiert und beraten Sie zu allen Themen rund um Personalmarketing, Mitarbeiterbindung, Recruiting, Bewerbermanagement und Employer Branding.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns.

eTo Recruiting Ratgeber

Warum sollte jemand für SIE arbeiten wollen? – Eine Anleitung zur Findung Ihrer Mitarbeiter-Benefits

By | Personalmarketing, Ratgeber, Recruiting

Oder anders gefragt: Warum sollte Ihr Wunschkandidat seinen aktuellen Arbeitsplatz, der „ganz ok“ ist, verlassen, um für Sie, bei und mit Ihnen zu arbeiten? Denken Sie nicht lange darüber nach: Welche drei Gründe fallen Ihnen auf Anhieb ein? Notieren Sie sie.

Herzlichen Glückwunsch, das sind genau die Gründe, die Sie bei der Personalsuche in den Vordergrund stellen sollten und in der Ausdrucksweise am besten genauso, wie sie Ihnen in den Kopf geschossen sind. Denn so sprechen Sie genau die Menschen an, die zu Ihnen und Ihrem Team passen – Menschen, die „Ihre Sprache“ sprechen.

Nur, wenn ich mich als Bewerber bei Ihnen richtig fühle, wird mein Wunsch geweckt mit Ihnen zu arbeiten. Diese erste Identifikation, die -gut gemacht- schon mit der Stellenanzeige ausgelöst werden kann, kann ich nur „erleben“, wenn Sie als Unternehmen mich als Bewerber ansprechen. In der Realität wird dieses machtvolle Tool jedoch kaum genutzt. Das könnte an Bequemlichkeit (copy/paste alter oder gar anderer Stellenanzeigen) liegen, an „das haben wir immer schon so gemacht“ oder auch an Desinteresse, Unwissenheit oder Ignoranz.

So oder so: Es ist kein Erfolgskonzept. So random und austauschbar Ihre Mitarbeiter-Benefits sind, genauso random und austauschbar werden die Bewerber sein, die sich daraufhin melden.

Mitarbeiter-Benefits, die keine sind

Scheuen Sie sich also nicht all die üblich gedroschenen Floskeln in Ihren Stellenanzeigen endgültig zu löschen und sie mit wirklich guten Gründen zu ersetzen. Besonders schnell sollten Sie bei diesem Einheitsbrei sein:

  • Ein junges*, dynamisches Team
  • Eine abwechslungsreiche, spannende Aufgabe
  • Individuelle Fort- und Weiterbildungen
  • Ein angenehmes Arbeitsklima
  • Work-Life-Balance

*die Bezeichnung „jung“ ist diskriminierend und verstößt gegen das AGG

Auch diese „Benefits“ sind schlichtweg keine Benefits, da sie selbstverständlich sein sollten:

  • Gleichberechtigung
  • Einarbeitung

Abgesehen davon, dass all diese genannten Möchtegern-Benefits absolut austauschbar sind, sie sich in wirklich JEDER Stellenanzeige finden, bieten sie wenig echten Mehrwert für gute Bewerber, die sich ihren Arbeitgeber aussuchen können.

Mitarbeiter-Benefits mit echtem Mehrwert

Befassen Sie sich mal eingehend mit dem Thema und stellen Sie sich selbst und im Team folgende Fragen:

  • Was ist Ihr USP als Arbeitgeber?
  • Was macht das Arbeiten bei Ihnen aus?
  • Warum arbeiten Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen für Ihr Unternehmen?

Sie werden sehen, da gibt es so einige Punkte, die wesentlich attraktiver und aussagekräftiger sind als die obige Auflistung.

Sollten Sie jedoch feststellen, dass Sie als Arbeitgeber gar nicht mal so viel zu bieten haben, dann finden Sie sich nicht damit ab, sondern tun Sie etwas.

Eine Liste guter Zusatzleistungen werden Sie in diesem Beitrag nicht finden, denn ich kenne Sie und Ihr Unternehmen nicht. Es gibt nicht DIE ultimativen Mitarbeiter-Benefits, die jeder unbedingt bieten sollte. Benefits mit echtem Mehrwert sind so individuell wie Ihr Unternehmen und die Menschen, die für Sie arbeiten. Schauen Sie also, was könnten Sie Ihren Mitarbeitern bieten, um ihre Zufriedenheit zu steigern und ihnen das Leben zu erleichtern?

Internes Personalmarketing Maßnahmen und Personalmarketing Strategien

In der Fahrradstadt Bremen könnte ein individuell konfigurierbares Dienstrad ein ansprechender Benefit sein. Ein anderes steuergünstiges Modell ist die Spendit Card, die man auch mit einem bestimmten Verwendungszweck verbinden kann (je nach Zielgruppe wäre Netflix ein Beispiel).

Keine Benefits ohne Ihre Mitarbeiter

Was auch immer Sie tun, um Ihre Mitarbeiter-Benefits zu definieren, neu zu finden und zu implementieren: Tun Sie es nicht ohne Einbezug Ihrer Mitarbeiter. Sie sind nicht nur diejenigen, deren Zufriedenheit Sie sicherstellen möchten, sondern sie sind auch der Spiegel Ihrer Wunschkandidaten und somit Ihrer Zielgruppe.

Stellen Sie die oben genannten Fragen auch Ihren Mitarbeitern und fragen Sie sie ganz konkret, was sie sich darüber hinaus noch wünschen würden. Machen Sie doch ein Projekt daraus und lassen Sie diejenigen, die sich freiwillig dazu melden, an der Findung und Implementierung neuer Zusatzleistungen mit echtem Mehrwert teilhaben.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere HR-Ratgeber-Kolumne für die ahgz jobsterne.

eTo Personalmarketing Ratgeber Kolumne

NEU: Die eTo-HR-Ratgeber-Kolumne

By | Ratgeber

Kennen Sie schon unsere HR-Kolumne? Wenn nicht, wird es allerhöchste Zeit. Jeden Monat verfassen wir für die ahgz jobsterne eine Ratgeber Kolumne rund um die Themen Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting.

Da die AHGZ (Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung) auf Hotellerie und Gastronomie spezialisiert ist, haben die Beiträge einen Fokus auf eben diese Branchen. Das soll Sie jedoch nicht abhalten, denn die zahlreichen Fehler, die von Unternehmen auf Personalsuche begangen werden, sind branchenübergreifend.

Die Kolumnen erzählen aus dem Leben, gewähren Einblicke in die Welt der Bewerber und die Erfahrungen, die diese bei ihrer Ausbildungs- bzw. Jobsuche machen. Und nicht nur das: diese Einblicke verraten, wie Ihre Bewerber ticken, was sie sich wünschen und was sie von ihrem zukünftigen Arbeitgeber erwarten.

Lösungen an Stelle von wahllosen Pöbeleien

Verfolgen Sie unsere Ratgeber-HR-Kolumne und profitieren Sie von dem geteilten Wissen, das Ihnen hier zur Verfügung steht. Denn wir konzentrieren uns nicht nur auf die häufigsten Fehler im Recruiting und im so genannten Kampf gegen den Fachkräftemangel, sondern zeigen Ihnen auch die Lösungen auf. Hilfe zur Selbsthilfe.

Steigen Sie am besten bei den Basics ein, dem ersten Artikel dieser Reihe, mit dem Titel „Die Legende vom Allheilmittel Personalmarketing & Employer Branding„. Was steckt wirklich hinter diesem Personalmarketing, von dem alle reden und warum ist es mit einer beliebigen Social Media Kampagne nicht getan? Hier kommt Aufklärung.

Kaffee, Onlineshopping, Rauchen, YouTube, Tratschen, Insta & Co – ein gewöhnlicher 8-Stunden-Arbeitstag im Büro

By | Allgemein

Den internationalen Tag der Produktivität, den World Productivity Day, möchten wir zum Anlass nehmen, um noch einmal hervorzuheben, dass physische Anwesenheit nicht gleich Effizienz ist. Im Gegenteil. Das ist pure Illusion.

Hand aufs Herz: Wie viele Stunden Ihres Tages im Büro verbringen Sie wirklich mit Arbeit und wie viel mit Privatgesprächen, Kaffeepausen, Social Media, etc.?

Keine Sorge, es gibt keinen Grund für ein schlechtes Gewissen. Fakt ist, kein Mensch kann sich acht Stunden am Stück konzentrieren und wirklich effizient arbeiten. Das belegt auch eine Studie der Stanford University. Grob geschätzt würden wir sagen, dass wir maximal vier bis fünf Stunden am Tag wirklich effektiv arbeiten können. Die Studie jedoch besagt, dass es tatsächlich gerade einmal zweieinhalb Stunden höchster Konzentration am Tag sind. Wahnsinn, oder?

Die gesamte restliche Zeit wird demnach verschwendet. Zu dieser Verschwendung gehören ineffiziente Arbeitsprozesse, aber auch unnütze Meetings, die nicht selten dem Muster folgen: „Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von mir“, wie sie in den meisten Unternehmen keine Ausnahmen sind. Und natürlich WhatsApp, YouTube, Kaffeeklatsch, etc.

Ineffiziente Arbeitsprozesse & Zeit absitzen

Ich wurde in meinem Berufsleben in der Vergangenheit einmal vorübergehend in einem anderen Büro eingesetzt und konnte nicht fassen, welches Bild sich mir dort bot. Zwei Mitarbeiter waren damit beschäftigt stumpfe „Abschreib-Arbeiten“ zu erledigen. Arbeiten, die sich ganz einfach auch digitalisieren lassen und so zu mehr Effizienz führen würden. Die Mitarbeiter waren unzufrieden, weil man ihnen mit der Betrauung dieser Aufgaben offenbar nichts anderes zutraute. Darüber hinaus hatten sie sich schon so sehr damit abgefunden, dass sie sobald das „Abschreiben“ erledigt war, einfach nur noch ihre Zeit absaßen. Jeden Tag dasselbe: 9 Uhr Dienstbeginn. Zwei Stunden stumpfe Arbeit. Eine Stunde Pause. Und sechs Stunden Füße auf den Tisch (das war wirklich so!), zurückgelehnt und mit Klatsch & Tratsch, Facebook, YouTube, privaten Telefonaten, etc. beschäftigt – bis 18 Uhr. Endlich Feierabend. Ein paar Minuten früher gehen oder gar eine Stunde war meist nicht drin, denn es ist ja verpönt in einer Gesellschaft, die auf Anwesenheit an Stelle von echter Produktivität beharrt.

Muss das noch sein?

Nach Work-Life-Balance, mit der sich inzwischen fast jedes Unternehmen in seinem „Benefits für Mitarbeiter“-Portfolio schmückt, klingt das nicht gerade. Eine echte Work-Life-Balance ist mit dem aktuellen 40-Std./Woche Konzept schlichtweg unmöglich.

Alle reden über Vereinbarkeit von Beruf & Familie und flexible Arbeitszeitmodelle, aber die wenigsten setzen diese großen Phrasen des New Work auch wirklich um. Und was bleibt? Unzufriedene Mitarbeiter, die täglich acht Stunden ihrer Lebenszeit im Büro absitzen, ohne wirklich etwas für sich und ihren Arbeitgeber zu (er)schaffen und zu leisten. Da ist es nur allzu verständlich, dass der Frust steigt während Kreativität und Motivation stetig sinken.

Nicht selten werden die Mitarbeiter auch krank, was zu erhöhten Fehlzeiten und noch weniger Outcome für ein Unternehmen führt. Von Burnout zu Boreout birgt das aktuelle Konstrukt viele unterschätzte Risiken. Weder kranke noch unmotivierte Mitarbeiter verhelfen zu mehr Produktivität.

Was also tun?

Endlich reagieren und nicht nach dem alten Motto „das war aber schon immer so“ an veralteten und sinnlosen Arbeitskonzepten festhalten. Natürlich gibt es zunächst so einige Hürden und vielleicht auch Risiken – wie immer, wenn man etwas Neues wagt.

Wir würden uns wünschen, dass sich viel mehr Unternehmer trauen, wirklich etwas zu bewegen und zum Vorteil für ihre Mitarbeiter zu verändern. Positivbeispiele gibt es inzwischen genügend, allen voran das US-amerikanische SUP-Unternehmen Tower, das seit nunmehr vier Jahren große Erfolge mit einer 25 Stunden Arbeitswoche einfährt. Die Mitarbeiter arbeiten fünf Stunden am Tag, ihr Gehalt wurde erhöht und sie werden am Gewinn beteiligt. Nach dem ersten Jahr der Umstellung verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 40% und blickt auch heute noch stolz auf einen hochmotivierten Mitarbeiterstamm, der in kurzer Zeit Großartiges leistet und seitdem wirklich Beruf und Familie/Freizeit in Einklang bringt.

Ein sehr bekanntes Positivbeispiel gibt es auch aus Deutschland von der Digital Enabler Agentur aus Bielefeld. Seit über einem Jahr erweist sich auch bei ihnen der Wechsel von einer 40 zu einer 25 Stunden Woche als Erfolgskonzept mit glücklichen, gesunden Mitarbeitern und Kunden. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel der WELT.

Warum es also nicht einfach mal wagen? Einfach machen. Ist es nicht auch das was Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten? Einfach machen. Holen Sie Ihre Mitarbeiter aus dem Hamsterrad, begeistern Sie sie für sich und machen Sie einen echten Unterschied mit Mehrwert – für alle Beteiligten.

Die Meta Studie des Harvard Business Review Magazins bestätigt: Mitarbeiterzufriedenheit = höhere Produktivität.

 

In diesem Sinne: Happy World Productivity Day!

eto Personalmarketing Blog

Die 10 dümmsten Fehler bei Bewerbungen – von Arbeitgeberseite!

By | Allgemein

Die Ratgeber Artikel und Coaches für Bewerber nehmen kein Ende. Wir lesen Artikel mit den Schlagzeilen:

  • Was Personaler sich von Bewerbern wünschen
  • So punkten Sie mit Ihrer Bewerbung
  • Die dümmsten Fehler bei Ihrer Bewerbung
  • Und so weiter und so fort

Diese Liste könnte man noch endlos weiterführen. In einem unserer vergangenen Beiträge haben wir bereits die Frage gestellt, wer sich hier bei wem bewirbt. Heute gehen wir einen Schritt weiter.

Zeit den Spieß umzudrehen

Ja, Bewerber müssen ihr Gegenüber von sich überzeugen, aber das gilt nicht nur für Bewerber. Gerade jetzt ist es von essenzieller Bedeutung, dass Arbeitgeber endlich und wahrhaftig erkennen, dass auch sie die Kandidaten da draußen von sich überzeugen müssen.

Aufgeschlossene Personalverantwortliche sind sicher offen und dankbar für Anregungen, Reminder und Impulse, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt zu punkten. Denn auch Unternehmen haben nur eine einzige Chance für den alles entscheidenden ersten Eindruck.

Um einen Mehrwert für Personaler und letzten Endes auch für Bewerber zu schaffen, haben wir eine Top 10 Liste der Fehler aufgestellt, die -vielleicht unbewusst- noch viel zu oft im Bewerbungsprozess und im Austausch mit Bewerbern gemacht werden.

Top 10 der häufigsten Fehler im Bewerbungsprozess

1. Eine beliebige Stellenanzeige

Meist der erste Berührungspunkt mit potenziellen Kandidaten und der erste Eindruck, den ein Arbeitgeber vermittelt, erfolgt über die Stellenausschreibung. Noch immer finden sich auf allen Kanälen unbeschreiblich schlimme Stellenanzeigen. Die Rede ist von Stellenanzeigen, die voll gespickt sind mit zahllosen Forderungen, die zudem unfreundlich formuliert sind. Argumente für den Bewerber, warum er sich gerade für dieses Unternehmen entscheiden sollte, sucht man vergebens. Und NEIN, Gleichberechtigung ist kein Benefit!

Machen Sie sich bewusst: Die Stellenanzeige ist IHRE Bewerbung bei Ihrem Wunschkandidaten. Mehr zum Thema Stellenanzeige gibt es hier.

2. Komplizierte Bewerbungsprozesse

Um sich bei Ihnen zu bewerben muss man erstmal ein 10-seitiges Bewerbungsformular ausfüllen, seine ganze Vita einzeln eingeben, um dann am Ende dennoch die gesamte Bewerbung in einer pdf-Datei hochzuladen? Die mobile Ansicht ist grausig und eine Bewerbung auf diesem Wege nicht möglich? Das ist alles andere als bewerberfreundlich. Was Sie damit maximal erreichen ist die Vermeidung von Bewerbern. Spätestens nach der dritten Seite verlieren diese das Interesse und springen ab. Sie werden es sehen, werfen Sie mal einen Blick in die Absprungrate.

Machen Sie es Ihren Wunschkandidaten so einfach wie möglich den Weg zu Ihnen zu finden. Überdenken Sie die Sinnhaftigkeit eines Anschreibens, eines mehrseitigen Bewerbungsformulars, etc.

An dieser Stelle empfehlen wir unseren Artikel über die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Bewerber. Schauen Sie mal rein.

3. Aussortieren und Ausmustern von Bewerbern basierend auf Vorurteilen

Mal ganz ehrlich. Wie oft haben Sie eine Bewerbung schon direkt in den Papierkorb wandern lassen, weil der Name Mahmoud Mohamed Abdallah nicht in Ihr Muster passt oder weil ein Bewerber aus dem „falschen“ Stadtteil kommt oder er ein paar Rechtschreibfehler im Anschreiben hatte (für einen Job, in dem die Schreibfähigkeit keinerlei Relevanz hat)? Und das in einer Zeit, in der alle über den Fachkräftemangel jammern und im selben Atemzug Menschen ausmustern, die vielleicht sehr gute Kandidaten sind, aber irgendwie nicht in das Weltbild passen.

Bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit und Unterstützung junger Geflüchteter bei ihren Bewerbungen erlebe ich genau das immer wieder. Ich bin im Austausch mit diesen aufgeweckten und fähigen Persönlichkeiten, die machen wollen und scheitern, weil sie nicht einmal die Chance bekommen Unternehmen persönlich von sich zu überzeugen. Was für eine Verschwendung von so viel Potenzial. Und weswegen? Wegen eines Kopftuchs und der dazugehörigen Schublade oder wegen des männlichen Geschlechts gepaart mit der ausländischen Herkunft und der Schublade „der wird Frauen als Vorgesetzte sowieso nicht akzeptieren“ – Stempel drauf und fertig.

Geben Sie Persönlichkeiten, die mindestens die Grundvoraussetzungen mitbringen eine Chance. Vergessen Sie die Schubladen und lassen Sie sich überraschen. Es lohnt sich.

4. Mangelhafte Kommunikation

Das unzureichende oder einfach mal Nicht-Kommunizieren gehört zu den verbreitetsten Fehlern überhaupt. Das beginnt mit einer Stellenanzeige, die keine Aussagekraft hat, geht weiter mit dem verspäteten oder Nicht-Beantworten einer Bewerbung und endet mit einem abgeschlossenen Bewerbungsprozess, über dessen Abschluss der Bewerber gar nicht erst unterrichtet wird. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach:

Kommunizieren Sie mit Ihren Bewerbern. Halten Sie sie stets über den Bewerbungsprozess auf dem Laufenden. Beim Vorstellungsgespräch werden sieben Verantwortliche dabei sein, um den Kandidaten kennen zu lernen? Geben Sie dem Bewerber die Chance sich mental auf so eine herausfordernde Situation vorzubereiten. Sie wissen noch nicht, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist? Teilen Sie es den Bewerbern mit und sagen Sie ihnen, wann in etwa mit einem Entschluss zu rechnen ist. Das zeugt von Respekt und Anstand. Das Mindeste, das wir jemandem entgegenbringen sollten, der uns seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen möchte.

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5. Unpünktlichkeit

Nur weil das Vorstellungsgespräch in Ihrem Hause stattfindet und Ihr Weg kurz ist, bedeutet es nicht, dass es in Ordnung ist zu spät zu kommen. Auch Pünktlichkeit ist ein Zeichen von Anstand und Respekt. Punkt.

6. Schlechte oder keine Vorbereitung

Sie sind mit Hundert Dingen gleichzeitig beschäftigt und ooops es ist schon 9:45 Uhr. Der Kandidat für das Interview um 10:00 Uhr sitzt bereits im Wartebereich – nervös und doch bereit für sein Vorstellungsgespräch mit Ihnen. Sie haben gerade noch Zeit die Kollegen dazu zu rufen, die dabei sein sollen. Niemand hat sich intensiv und individuell auf den Bewerber vorbereitet. Schnell nochmal den Lebenslauf überflogen „mit den klassischen Bewerbungsfragen wird’s schon gehen“. Klar, das geht. Es fällt allerdings auf. Und ist das gut? Wird das Ihrem Anspruch wirklich gerecht? Erwarten Sie nicht auch von Ihrem Bewerber, dass er sich auf Sie als Arbeitgeber vorbereitet?

Behandeln Sie Ihre Bewerber nicht wie beliebige Nummern. Bereiten Sie sich auf das Individuum vor. Fallen Sie positiv bei Ihrem Bewerber auf, indem Sie sich auf ihn einstellen. Letztlich kommt es auch Ihnen zugute, wenn Sie besser auf ihn eingehen und ihn zielgerichteter kennenlernen können.

7. Unprofessionelle Fragen

Die meisten Personaler kennen die Regeln und wissen um die absoluten No-Go Fragen. Dennoch kommt es immer wieder zu unbedachten und grenzwertigen Fragen. Als ich selbst noch als Recruiterin Interviews geführt habe und bei einem davon einen Fachabteilungsleiter an meiner Seite hatte, musste ich eine gewisse Frage von ihm an die Bewerberin unterbinden, die wie folgt lautete: „Sie sind ja nun in einem gewissen Alter und die Uhr tickt. Wollen Sie nicht eh lieber eine Familie gründen?“

Bitte tun Sie das nicht.

8. Überheblichkeit und Unfreundlichkeit

Dieses Phänomen ist überraschend weit verbreitet. In der Bewerberrolle habe ich an Arroganz und Unfreundlichkeit schon so einiges erlebt. Vom Abwürgen eines Anrufs, bei dem ich mich nach 5 (!) Wochen nach dem Stand meiner Bewerbung erkundigen wollte bis zum GM beim Vorstellungsgespräch, der mir an den Kopf knallte, dass ich karrieretechnisch mein Leben verschwendet habe. Er wollte damit testen, ob er mich aus der Ruhe bringen kann. Das ist ihm nicht gelungen. Er hätte es aber auch auf professionellere Art und weniger persönlich testen können. Sein Verlust.

Vielleicht artet es bei Ihnen nicht ganz so aus. Und dennoch, beherzigen Sie diesen Rat bitte. Bleiben Sie stets freundlich und lächeln Sie. Sie haben keine Ahnung welch beruhigende Auswirkung Ihre Haltung und Ihre Art auf den Bewerber haben. Mit Unfreundlichkeit und Arroganz konnte man noch nie von sich als guten Arbeitgeber überzeugen. Im Gegenteil – es lässt tief blicken.

9. Dem Mobiltelefon auf dem Tisch mehr Aufmerksamkeit widmen als dem Bewerber

Ganz selbstverständlich spazieren Personalverantwortliche mit ihrem Mobiltelefon ins Vorstellungsgespräch und platzieren es dominant auf dem Tisch. Zu allem Überfluss vibriert es ständig und sie schielen immer wieder auf das Display. Ernsthaft – was kann denn bitte in diesem Moment wichtiger sein als Ihr Gegenüber?

Den Bewerber macht dieses Verhalten zum einen nur noch nervöser und zum anderen gibt es ihm das Gefühl, dass er eine unbedeutende Nebensache ist.

Lassen Sie Ihr Handy in der Tasche, in Ihrem Büro oder wo auch immer. Hauptsache fern vom Vorstellungsgespräch, denn hier sollte nur eine Person all Ihre Aufmerksamkeit bekommen: Ihr potenzieller neuer Kollege / Mitarbeiter.

Auch das ist nichts weniger als eine Frage des Anstands und Respekts.

10. Unehrlichkeit

„Das Gehalt verhandeln wir nach drei Monaten gerne neu.“ Oder „Unsere Konzernstrukturen sind so eng gestrickt, das dauert immer alles etwas. Sie bekommen Ihren richtigen Titel, sobald Sie bei uns angefangen haben.“ Oder „Bei uns halten alle zusammen, wir unterstützen einander und stehen uns auch privat sehr nah. Sie werden Teil unserer Familie, in der alle wertgeschätzt werden.“

Sparen Sie sich Versprechungen, die Sie nicht halten können. Bleiben Sie ehrlich und authentisch. Der Bewerber, der Ihnen diese und ähnliche Sprüche abkauft und dann bei Arbeitsantritt von der Realität enttäuscht wird, ist ganz schnell wieder weg. Es ist ja nicht so, dass ihm die (besseren) Alternativen auf dem Arbeitsmarkt fehlen.

Bleiben Sie also authentisch und ehrlich. Damit kommen Sie weiter und bringen den Kandidaten ganz natürlich Wertschätzung entgegen.

Sie wollen mehr und tiefer einsteigen? Holen Sie sich das kostenfreie eto Personalmarketing „Was Bewerber wirklich wollen“-Training für Professionals und Arbeitgeber.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben natürlich auf Angehörige aller Geschlechter.

Was Bewerber wirklich wollen

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Dank der blauen Häkchen bei WhatsApp wissen wir, dass unsere Nachrichten gelesen wurden. Wir wissen wer unsere Insta Story gecheckt hat und dank YouTube „Unboxing“ Tutorials wissen wir schon vor der Lieferung, wie es sein wird unser neues Smart Phone auszupacken.

Die Transparenz in der Kommunikation, aber auch in allen anderen Bereichen ist allgegenwärtig. Dennoch, die Mauer zu euch, lieben Arbeitgebern, ist höher als die Mauer in Trumps kühnsten Träumen. Als Bewerber an Informationen über den potenziellen neuen Arbeitgeber zu kommen, bei dem man seine Lebenszeit und Energie im Austausch für Geld zur Verfügung stellt, artet nicht selten zu einer Mission Impossible aus.

Es gibt Ausnahmen, aber wie das Wort besagt, es sind einige wenige Ausnahmen. Auch heute noch, im 21. Jahrhundert, hält der Großteil der Unternehmen an alten Systemen fest. Mit fatalen Folgen. Stichwort: Schlechte Positionierung beim Engagement um geeignete Fachkräfte. #fachkräftemangel

Um diese Unternehmer zu unterstützen und vielleicht auch ein wenig wach zu rütteln, habe ich im Namen aller Bewerber und besonders im Namen derjenigen, die versuchen sich für einen Berufsweg zu entscheiden, einen offenen Brief an sie verfasst.

Liebe Unternehmer,

ihr braucht uns so sehr wie wir euch – vielleicht braucht ihr uns inzwischen sogar ein wenig mehr.

Warum macht ihr es uns denn dann so schwierig zu euch zu finden?

Wir recherchieren viel. Wir suchen und suchen und hoffen das eine Unternehmen zu finden, bei dem wir uns vorstellen könnten ein Teil davon zu werden. Meistens finden wir nicht viel. Wir durchforsten Websites und Social Media Kanäle. Nichts. Häufig gibt es außer Produktinformationen nichts über euch zu erfahren. Nicht einmal eine Über Uns Seite.

Das schreckt uns ab, wir können keine Bindung aufbauen. Wir können uns nicht entscheiden, ob wir euch sympathisch finden oder nicht. Das schreckt uns nicht nur ab, es hält uns auch davon ab, uns bei euch zu bewerben. Wenn wir nichts über euch erfahren können, verlieren wir das Interesse, wenn es denn jemals da war.

Warum gewährt ihr uns keine realistischen Einblicke in den Arbeitsalltag?

Manchmal gibt es sie doch, die Über Uns Informationen und sogar eine Karriereseite. Da strahlen einen dann Models und stumpfe Stockbilder an. Wir lesen viele gute Sachen. Zu gut, um wahr zu sein, oder? Ihr bietet scheinbar alle ein familiäres Arbeitsklima, bei dem alle sich liebhaben und Spaß haben, Zusatzleistungen (was auch immer diese beinhalten mögen), Gleichberechtigung (sollte das nicht selbstverständlich sein?), usw. usw. Viele schöne Floskeln und bei näherer Betrachtung: nix dahinter.

Wir möchten wissen, wie es wirklich ist bei euch zu arbeiten! Wir brauchen eine solide Entscheidungsgrundlage. Es ist eine wichtige Lebensentscheidung. Wir gehen einen Bund miteinander ein. Wir verpflichten uns dazu, unsere LEBENSzeit bei euch zu verbringen und alles von uns zu geben. Ist es nicht für uns beide das Schlimmste, wenn sich die Realität als vollkommen anders herausstellt und wir nach 4 Wochen wieder kündigen, weil wir die Welt, die uns vorgespielt wurde, bei euch nicht vorfinden?

Warum enthalten eure Stellenausschreibungen ausschließlich Forderungen?

Wir lesen, dass wir diese und jene Voraussetzungen zu erfüllen haben, dass wir diese und jene Qualifikationen mitbringen müssen, dass wir perfekt sein sollen, kurzum: wir sollen die berühmte eierlegende Wollmilchsau sein. Wir erfahren also alles darüber was ihr von uns wollt, aber im Gegenzug erfahren wir weder was wir den ganzen lieben Tag lang bei euch tun sollen noch was für euch als Arbeitgeber spricht.

Ihr gebt uns keinerlei Gründe, warum wir uns für euch entscheiden sollten.

Warum ignoriert ihr uns und meldet euch wochen- oder gar monatelang nicht bei uns?

Nun haben wir uns doch beworben und bangen jeden Tag. Gibt es eine Antwort? Sind wir gut genug? Eine Rückmeldung gibt es nicht. Wir warten 10-14 Tage, fassen uns ein Herz und rufen an. Eine unfreundliche Stimme meldet sich am anderen Ende. Wir stören. Man hält uns weiter hin. Man melde sich bald. Hat unser Gesprächspartner unseren Namen überhaupt notiert? Hilflos bedanken wir uns und legen auf. Und hoffen weiter. Und warten. Warten. Warten. Manchmal gibt es einige Monate später eine Antwort. Manchmal auch nicht. Das ist schade. Wir reden darüber mit Freunden und Bekannten, um uns Rat zu holen. Ein gutes Licht wirft das nicht auf euch. Vielleicht waren wir vorher von eurem Produkt begeistert, sogar eure besten Kunden. Jetzt sind wir es nicht mehr.

Hochachtungsvoll,

Eure Bewerber / potenziellen neuen Mitarbeiter / Retter

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Stressfaktor: Work-Life-Balance

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Die Work-Life-Balance ist in aller Munde und insbesondere bei Arbeitgebern zu einer beliebten Floskel geworden. Mehr als eine Floskel ist sie in den meisten Fällen tatsächlich nicht – insbesondere in der Gastronomie.

Brauchen wir diese Work-Life-Balance überhaupt in der Gastronomie & Hotellerie?

Unserer Auffassung nach lautet die Antwort auf diese Frage: Nein. Im Gegenteil, sie kann sich eher als zusätzlicher Stressfaktor herausstellen. Wie im HOGAPAGE Ratgeber Artikel vom 24.01.2017 bereits ausdrücklich formuliert: „[…] Vergiss die Suche nach deiner Work-Life-Balance!“ Damit ist nicht gemeint, dass man in der Branche 24/7 im Dienst stehen soll. Es geht lediglich darum, sich kein Hobby aufzuzwingen, auf das man im Grunde genommen keine Lust hat.

Der Trend zur Selbstfindung zieht seine Kreise und löst damit -bei mehr Menschen als man meinen mag- unsagbaren Stress aus. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt. Der Mensch will immer dazugehören, mitreden und bloß nicht als „öde“ dastehen, wenn alle anderen von ihren neuen Hobbies erzählen. Was passiert also? Sie suchen sich den vermeintlich notwendigen „Ausgleich“ in Form eines neuen „pseudomodernen“ Hobbies wie Full Body Performance Beach Running (im Volksmund auch Joggen am Strand genannt) beispielsweise und hetzen von einem Termin zum nächsten. Gerade in der Gastro kann es oft mal vorkommen, dass man nicht um Punkt 18:00 Uhr Feierabend macht. Wenn man es dann nicht rechtzeitig zum FBPBR-Treff um 19:00 Uhr schafft, ärgert man sich. Das kommt immer wieder vor. Der Frust wächst und wächst und staut sich.

Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich wollt.

Steve Jobs

Müssen Sie sich das ernsthaft antun?

Fehlt Ihnen wirklich etwas in Ihrem Leben oder schätzen Sie sich zum Ausgleich schon mit Familienzeit und Nichtstun glücklich? Sie müssen nicht bei jedem Trend mitziehen. Jeder Mensch ist anders. Nicht jeder braucht einen Ausgleich mit Yoga und Zen Meditation oder FBPBR. Sind die spontanen Treffs mit Freunden nicht ohnehin viel angenehmer als erzwungene Körperverrenkungen zum Beispiel? Sorgen Sie für Ihre persönliche Balance, für Momente in denen Sie einfach abschalten können. Schauen Sie dabei jedoch ausschließlich auf sich selbst. Ihnen muss es gut gehen. Die Erwartungen oder gar gesellschaftlichen Zwänge in Ihrem Umfeld haben damit nichts zu tun.

Hand aufs Herz

Außerdem – seien wir ehrlich. Als Hotel- und Gastromitarbeiter stehen wir doch auf diesen (positiven) Stress, wenn drei Touristenbusse gleichzeitig zum Check In vorfahren; wenn das Wetter plötzlich schön wird und die Terrasse sich von 0 auf 100 mit Gästen füllt, wenn ein großes Event ausgerichtet werden will; etc. All das meistern wir im Team mit großartigen Kollegen um uns herum. Das sind genau die Situationen, in denen wir aufblühen und uns so richtig lebendig fühlen!

Und ist es nicht so, dass ein starker Selbstwert gepaart mit Stolz auf sich selbst, die gemeinsamen Erfolge im Team und die Dankbarkeit in den Augen & Worten der Menschen, für die wir alles geben, nicht all den Stress kompensieren?

Da haben Sie Ihre Work-Life-Balance.

Wir lieben krumme Dinger

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Fakt ist: wir Menschen lieben Essen. Gutes Essen hat für die meisten von uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir denken immer ans Essen – laut einer Studie der Universität Ohio mindestens ein Mal pro Stunde. Die Aussicht auf ein gutes Mittag- oder Abendessen stimmt uns froh. Die Banane am Morgen gibt unseren Hirnzellen Power. Deswegen lieben wir sie so, diese krummen Dinger.

Obst, Wasser & Kaffee gratis - und zur Mittagspause?

Viele Unternehmen bieten es ganz selbstverständlich an. So verwundert es nicht, dass viele Arbeitnehmer dies auch schon als Basic voraussetzen und erwarten. An der Grundversorgung seiner Mitarbeiter sollte man also im Idealfall nicht sparen.

Der Vormittag ist geschafft, der halbe Tag rum und nach der Mittagspause vergeht der Tag gleich viel schneller. Jeden Tag dasselbe Spiel: Wohin zum Lunch und was essen?

„Ich wollte mich doch eigentlich gesünder ernähren, aber es wäre jetzt viel einfacher zum Fast Food Dealer um die Ecke zu gehen…“

Verfügt Ihr Unternehmen über eine eigene Mitarbeiterkantine ist es ziemlich einfach. Eigentlich.

Was sollte eine Mitarbeiterkantine können?

Laut der Stepstone Studie „Jobsuche im Fokus“ vom 30.09.2018 wünschen sich immerhin 46% der Arbeitnehmer eine Kantine bzw. einen Essenszuschuss. Befragt wurden 30.000 Fach- und Führungskräfte.

Eine Kantine sollte allerdings mehr können als „existieren“. Mitarbeiter wünschen sich ein angenehmes Ambiente. Die Räumlichkeiten sollten also ansprechend gestaltet und einladend sein. Einen angemessenen Rahmen für das Socializing mit den Kollegen bieten. Das steigert den Wohlfühlfaktor und letztlich auch die Mitarbeiterbindung.

Das Essensangebot sollte über Schnitzel und Pommes hinausgehen, qualitativ hochwertig und abwechslungsreich sein. Wie wäre es mit Thementagen zum Beispiel? Jeder sollte die Möglichkeit haben auch etwas Gesundes zu finden. Vegetarische und vegane Speisen (die über den Beilagensalat ohne Dressing hinausgehen) kommen als Alternative immer wieder gut an – nicht nur bei Vegetariern.

Zu guter Letzt sollte natürlich auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmen.

Passt das alles, so haben Sie schon einmal viel für die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter getan. Und weit mehr als andere. Auf Bewertungsportalen wie kununu und glassdoor ist immer wieder zu sehen, wie bedeutsam die oben genannten Faktoren sind.

 

Ich selbst habe schon einmal für einen Konzern gearbeitet, der ein eigenes Restaurant für seine Mitarbeiter hatte. Dieses wurde auch nicht unsexy Kantine genannt, sondern hatte einen richtigen (Restaurant-) Namen. Die Grundzufriedenheit der Mitarbeiter in diesem Unternehmen war tendenziell eher negativ. Positiv konnten sie sich nur über dieses Restaurant äußern. Letztlich war dies ein so ausschlaggebender Punkt, dass sie es sich drei Mal überlegten, bevor sie sich nach einem anderen Arbeitgeber umsahen. Mitarbeiterbindung par excellence.

 

Alternativen

Ihr Unternehmen besitzt keine eigene Kantine und auch nicht die Möglichkeit eine einzurichten? Kein Problem. Werden Sie kreativ. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern einen Mehrwert. Mit etwas Initiative ist das kostengünstig umsetzbar.

Da gibt es zum einen die digitale Essensmarke von Spendit, mit der Sie Ihren Mitarbeitern die Kosten für ihr Mittagessen bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei erstatten können.

Zum anderen gibt es noch das gute alte Networking. Vernetzen Sie sich mit den Gastronomen in Ihrer Umgebung und handeln Sie einen Deal aus, der Win-Win für beide Seiten darstellt.

Wie kann so ein Deal aussehen?

  • Wählen Sie Gastronomiebetriebe in Ihrer Nähe aus. Dabei sollte das Angebot breit gefächert und für jeden etwas dabei sein: Gesund, Fast Food, Bäckerei, Veggie, etc.
  • Vereinbaren Sie einen Rabatt mit den Gastronomen, den Ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen können, wenn sie in ihrer Mittagspause dort essen gehen und sich entsprechend ausweisen können.
  • Haben Sie eine Vereinbarung gefunden, kommunizieren Sie diesen Mehrwert! Informieren Sie alle Ihre Mitarbeiter.
  • Der Gastronom hat mehr Kundschaft und Ihre Mitarbeiter haben eine gute Auswahl und Rabatt!

Es erscheint Ihnen vielleicht als unbedeutende Kleinigkeit, aber es macht einen Unterschied. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken. Wir haben mit dieser „kleinen“ Maßnahme bei unseren Projekten sehr gute Erfahrungen gemacht. So haben wir für einen unserer Kunden das „LunchBand“ entwickelt. Dieses dient zum einen als Identifikationsmerkmal beim Gastronomen und hat sich darüber hinaus als Mode Accessoire bei den Mitarbeitern entwickelt.

Es ist einfach

Erfüllen Sie das Grundbedürfnis des Menschen nach Nahrung und tun Sie ihm damit etwas Gutes- und sich selbst. Mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern, Ihre Mitarbeiter an sich binden und dafür sorgen, dass sie bei Ihnen zufrieden sind.